Fair Trade bedeutet…
- keine Kinderarbeit sondern Kinderbetreuung
- gute Arbeitsbedingungen und angemessene Löhne für Männer und Frauen
- eine Chance auf Perspektive für viele Menschen in schlecht entwickelten Regionen,durch geschützte Arbeitsplätze, durch Weiterentwicklung statt Ausbeutung
- Schutz der Umwelt in den betreffenden Regionen, damit auch Chancen für spätere Generationen erhalten bleiben
Der faire Handel hat neben den ökonomischen Zielen und Notwendigkeiten insbesondere soziale aber auch zunehmend ökologische Aspekte zum Inhalt. Das Ziel des fairen Handels ist es eine gute Arbeits- und Lebenssituation der Produzentinnen und Produzenten in den Produktionsländern (vornehmlich ‚Entwicklungsländern') zu unterstützen und nachhaltig zu verbessern. Die Produzentinnen und Produzenten sollen eine angemessene Bezahlung für ihre Leistungen erhalten, die in vielen herkömmlichen Betrieben in Entwicklungsländern oft unter dem Existenzminimum liegt. Es sollen menschenwürdige Arbeitsbedingungen geschaffen werden, die nicht ausbeuterisch sind und gesundheitsschonende bzw. gesundheitlich unbedenkliche Produktionsweisen unterstützt werden.
Der faire Handel setzt des Weiteren auf Kontinuität (eine regelmäßige und langfristige Zusammenarbeit mit den Produzenten), Transparenz (Offenheit der jeweiligen Organisation gegenüber dem Verband), Demokratische Strukturen (Stimmigkeit der Organisationsform mit Betriebsgröße, Mitbestimmungsmöglichkeiten- und Gewinnausschüttung), Not for Profit (Verwendung von anfallenden Gewinnen) und Informations- und Bildungsarbeit.
45 Prozent der Kleider, die über deutsche Ladentische gehen, werden von Frauen in Asien, Osteuropa und Mittelamerika genäht. Viel haben die Produzenten und Arbeiter im Süden jedoch nicht von dem Konsum im Norden. Die Globalisierung kommt nur den reichen Ländern zugute. Die Näherinnen in den großen Produktionszentren und Freihandelszonen in Mexiko, Nicaragua, Indonesien oder anderswo leiden unter schlechter Bezahlung und unzumutbaren Arbeitsbedingungen. Sozialleistungen gibt es nicht. Sogar Kinder werden als billige Arbeitskräfte in den Fabriken ausgebeutet. Auch Kleinbauern, Kaffee-, Bananenpflücker oder Imker erzielen mit ihrer Arbeit nur ein karges Einkommen.
Mit jedem gekauften Fairtrade Produkt helfen Sie mit, die Bedingungen für die Menschen zu verbesseren!
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