Allergien durch Kleidung?
16. Dezember 2009 von Sybille
Statistiken belegen, dass rund 40% aller Menschen in Deutschland anfällig für Allergien sind. Ob Lebensmittelallergie oder Kontaktallergie – immer mehr Menschen leiden an Allergien und die Zahl der Erkrankten erhöht sich stetig. Allergene Stoffe können Hausstaubmilben, Pollen, Lebensmittel, Nickel, Parfumstoffe, Insektengift oder andere Produkte sein.
Auch in Zusammenhang mit der Kleidung können Allergien auftreten. Verursacht werden diese in der Regel von Farbzusätzen, chemische Hilfsmitteln oder durch den Kontakt mit Nickel, der sich in Knöpfe und Reißverschlüsse befinden kann. Eine Nickelallergie ist eine Kontaktallergie und leicht daran zu erkennen, dass beispielsweise die Stelle entzündet und gerötet ist, wo ein Knopf die nackte Haut berührt. Andere Allergien, die durch Farbzusätze hervorgerufen werden, zeigen sich diffuser durch juckende Hautstellen, Rötungen, entzündliche Hautpartien oder Nesselsucht. Solche Allergien lassen sich zurückdrängen, jedoch ist dafür Voraussetzung, dass der Allergie auslösende Stoff bekannt ist. Ein Hauttest beim Allergologen kann schnell Aufschluss darüber geben.
Tipp: Es ist generell ratsam, neue Kleidung mindestens ein bis zweimal vor dem ersten Tragen zu waschen, wenn man dessen genaue Herkunft und Herstellungsart nicht kennt. Auf diese Weise werden nicht nur überschüssige Farbreste entfernt, sondern auch Pestizide mit denen das Material behandelt wurde. Es ist keine 100% Lösung, um Allergien zu vermeiden. Besser ist es, auf Textilien zu vertrauen, die mit einem Öko-Label ausgestattet sind.