Baumwolle
Die am meisten verwendete Naturfaser ist Baumwolle. Stoffe aus Baumwolle sind reißfest, widerstandsfähig und strapazierfähig. Baumwolle wird aus den Samenkapseln der Baumwollpflanze gewonnen. Meistens wächst diese in riesigen Monokulturen vor allem in den USA, Afrika und China. Es werden große Mengen Dünger und Pestizide eingesetzt. Beim kontrolliert biologischem Anbau geht es ohne Gift und ist viel umweltverträglicher. Von rund 26 Millionen Tonnen Baumwolle, die jährlich angebaut werden, stammen nur circa 25.000 Tonnen aus kontrolliert biologischer Erzeugung.
Konventionell angebaute Baumwolle ist eine der am stärksten mit Pestiziden behandelten Pflanzen, mit schweren Folgen für Mensch und Umwelt.
- Beim kontrolliert biologischen Anbau von Baumwolle (kbA- oder Biobaumwolle) wird vollständig auf den Einsatz von chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmitteln verzichtet. Das schont die Gesundheit der Menschen, die auf den Plantagen arbeiten. Zudem gelangen keine Pestizide in die Umwelt.
- Bei schadstoffgeprüften Textilien ist sichergestellt, dass keine problematischen Stoffe in der Kleidung vorhanden sind. Einige Unternehmen achten zudem darauf, dass bereits der gesamte Herstellungsprozess ökologisch optimiert ist.
- Bei fair produzierter Kleidung ist die Einhaltung sozialer Mindeststandards garantiert, so dass die Arbeiterinnen und Arbeiter unter anderem bessere Löhne erhalten.
Wußten Sie schon?
- Mehr als 870.000 Kilo Kleidung kaufen die Deutschen jährlich
- Jedes Jahr sterben nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO 28.000 Menschen durch den massiven Pestizideinsatz im Baumwollanbau
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- Chemierückstände in einem Baumwollshirt können ein Drittel des Gewichts ausmachen
- Allergien, juckende Haut und Kopfschmerzen: Chemikalien in Textilien können zu akuten Beschwerden führen. Auch langfristig ist die chemische Belastung von Alltagsprodukten zunehmend ein Problem für die Gesundheit und kann etwa zu Krebs oder Unfruchtbarkeit führen.
Bio-Baumwolle verbessert die Situation für Gesundheit und Umwelt!
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